SFJ-Team unterstützt kranke Schülerin beim Umzug

Halfen einer gesundheitlich angeschlagenen Schülerin (wegen Krankheit nicht auf dem Foto) in der Not: Die von SJF-Teamleiter Chris Celetaria (re.) angeführten und aus Mitgliedern des SJF-Boxprojektes bestehende (Umzugs-) Gruppe. Foto: SJF-Boxprojekt
FFM-Gallus. Im Rahmen des SJF-Boxprojekts stand vor wenigen Tagen nicht das sportliche Training im Mittelpunkt, sondern gelebter Zusammenhalt und gesellschaftliche Verantwortung.
Schwerer Schicksalsschlag
Eine ehemalige Schülerin des Projekts hat in den vergangenen Monaten eine äußerst schwierige Zeit durchlebt. Mehrere Operationen sowie lange Krankenhausaufenthalte prägten ihren Alltag. Trotz dieser Belastungen zeigte sie bemerkenswerte Stärke und Durchhaltevermögen.
Anpacken statt Boxen
Als bei Ihr ein Umzug innerhalb des Wohnhauses anstand, wurde deutlich, dass Unterstützung benötigt wird. Anstelle einer regulären Trainingseinheit entschieden sich die Jugendlichen gemeinsam dafür, zu helfen. Vor Ort übernahmen sie vielfältige Aufgaben, vom Tragen von Umzugskartons über den Transport von Möbeln bis hin zur organisatorischen allgemeinen Unterstützung. Dabei stand nicht nur die praktische Hilfe im Vordergrund, sondern vor allem der soziale Gedanke.
Verantwortung übernehmen
Das SJF-Boxprojekt verfolgt neben sportlichen Zielen bewusst auch einen pädagogischen Ansatz. Die Jugendlichen sollen gezielt lernen, Verantwortung zu übernehmen, Empathie zu entwickeln und sich für andere Personen einzusetzen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.
Wichtiger Zusammenhalt
Die Aktion zeigt, dass ein starkes Team nicht nur im sportlichen Kontext besteht, sondern sich insbesondere im Alltag und in schwierigen Situationen bewährt. Dieser spezielle Einsatz der Jugendlichen hat gezeigt, dass die Bedeutung von Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Respekt verstanden worden ist.
Solche Erfahrungen tragen zur persönlichen Entwicklung der Teilnehmenden bei und unterstreichen den gesellschaftlichen Mehrwert dieses Projektes der Sportjugend Frankfurt. Chris Celetaria/jogo